11:00 Uhr in der Pause zwischen zwei Aufgaben. Ein Artikel von 2022 rankt noch auf Seite eins, aber die Zahlen darin sind veraltet. Du googelst die aktuellen Statistiken, tauschst drei Zahlen aus und fügst einen Satz hinzu, dass die Daten aus 2024 stammen. Sechs Minuten, Datum aktualisiert, Artikel wieder frisch.
14:00 Uhr nach dem Mittagstief. Du checkst einen Ratgeber-Artikel zum Thema E-Mail-Marketing. Die Screenshots zeigen noch die alte Mailchimp-Oberfläche. Du machst schnell drei neue Screenshots mit dem aktuellen Interface und lädst sie hoch. Zehn Minuten.
16:30 Uhr kurz vor Feierabend. Ein Leser hat per Mail geschrieben, dass ein Link in einem Tutorial nicht funktioniert. Du öffnest den Artikel, checkst alle Links mit einem Browser-Plugin und findest vier tote Links. Drei davon lassen sich durch neue ersetzen, einer fliegt raus. Fünf Minuten.
19:30 Uhr abends auf der Couch. Du scrollst durch deine Analytics und siehst, dass ein alter Glossar-Artikel plötzlich wieder Traffic bekommt. Offenbar suchen gerade viele nach dem Begriff. Du fügst zwei Absätze mit aktuellen Beispielen hinzu und eine FAQ-Sektion. Zwölf Minuten am Laptop.
Content-Pflege ist nicht sexy, aber sie hält deine Rankings stabil. Alte Artikel aktualisieren bringt oft mehr als neue schreiben. Und es passt perfekt in die Lücken, die sowieso da sind.